Wirklich neu? PBX-network, VoIP und Festnetz

Wirklich neu? PBX-network, VoIP und Festnetz

Fangen wir mal direkt mit einem Zitat an. Bei DSL-Team lesen wir:

Das System ist denkbar einfach: Kunden können nach der Registrierung über ihren persönlichen Onlinebereich auf ein Eingabeformular zugreifen. Dort geben sie zunächst ihre aktuelle Festnetznummer an, beispielsweise von dem Hotel, in dem sie sich gerade befinden. Dann fehlen noch die gewünschte Zielrufnummer und ein Klick auf den Button "Anrufen".

Klingt irgendwie wie Peterzahlt oder ein anderer der mittlerweile zahlreichen VoIP-Dienste. Doch offensichtlich läuft die Sache beim Anbieter pbx.network ein wenig anders. Denn:

Anschließend kontaktiert das System von PBX-network zunächst den Kunden selbst auf der angegebenen Rufnummer. Sobald er annimmt, wird die Verbindung zum Gesprächspartner hergestellt. Die anfallenden Gebühren werden vom Prepaid-Konto bei PBX-network eingezogen.

Es mag ja sein, dass es einige Staaten gibt, in denen der Anbieter mit diesem Angebot punkten kann. So lesen wir weiter:

Denn die Internet-Telefonate per Festnetz haben einen Haken: Jede Verbindung wird doppelt in Rechnung gestellt, da jeweils für die Strecke von PBX-network zum Kunden sowie für die zum Gesprächspartner Gebühren anfallen. So würde ein Gespräch innerhalb des deutschen Festnetzes mit der PBX-network Gesprächsvermittlung zwei Cent pro Minute kosten. Das ist immer noch günstiger als der Standard-Minutenpreis vom Handy oder von einer Telefonzelle aus, im Call-by-Call gibt es jedoch billigere Tarife. Aus dem Ausland, beispielsweise am Urlaubsort, lohnt sich das VoIP-Angebot jedoch: So würde ein Spanienurlauber für den kleinen Gruß nach Hause auf diesem Weg nur 2,70 Cent pro Minute zahlen.

Doch auch hier dürften sich web-basierte Anbieter finden, die das Ganze kostenlos anbieten … oder etwa nicht?


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