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von Christoph Römer am 03.10.07

Ein US-Bundesbezirksgericht entschied, Vonage habe ein Patent von Sprint Nextel verletzt, dass die Weiterleitung von Internet-Telefonaten betreffe. Vonage soll nun 69,5 Millionen US-Dollar Schadensersatz zahlen, das entspreche 5 Prozent der Einnahmen, die durch Nutzung des Patents erzielt wurden. Vonage zeigte sich erwartungsgemäß enttäuscht von dem Urteil und kündigt an, in Berufung zu gehen: Man habe die durch Patente geschützte Sprint-Nextel-Technik gar nicht genutzt, wie heise.de berichtet.
Nachdem bereits der Streit mit Verizon fast zum Ruin von Vonage geführt hat, ist der prozess gegen Sprint Nextel nun ebenfalls existenzbedrohend.
Doch noch gibt sich Vonage betont optimistisch und vielleicht gilt ja auch hier die alte Formel "Todgesagte leben länger".
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