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Hintergrund
von Christoph Römer am 26.03.07

Wäre die Sache nicht so ernst, so fühlte ich mich doch glatt an ein Buch aus meiner Kindheit erinnert. So lautete der Untertitel zu Michael Endes Roman "Momo" schließlich Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Die grauen Männer, wie sie in dem Buch auftauchen, sind heute Hacker und bei der gestohlenen Zeit handelt es sich um VoIP-Minuten. So schreibt Testticker zu diesem Phänomen:
Der New Yorker Kommunikationsfirma Stealth zufolge brechen Hacker zunehmend in Gateways ein und verkaufen die illegalen Telefoniezugänge. Dabei verursachen sie in einem Monat einen Schaden von 26 Millionen Dollar. Rund 200 Millionen Minuten wechselten so ihren Besitzer.
Die Hacker, die sich so Vorteile verschaffen, werden Telephone Freakers genannt und bleiben meist unbehelligt:
Wie das US-Magazin Newsweek berichtete, sei es sehr schwierig, den Phreakers auf die Schliche zu kommen. Die Wege der Kommunikationsnetze böten zu viele Möglichkeiten, die Spuren zu verwischen. Hinzu komme noch, dass die meisten betroffenen TK-Firmen solche Verbrechen nicht anzeigten - aus Angst vor Imageschaden. (ZDnet)
Sicherlich eine ärgerliche Erscheinung, die aber vermutlich von den meisten Betreibern bereits einkalkuliert wird.
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Wong
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