voipger

VoIP versus Call-by-Call

abgelegt im Archiv Technik am 04.07.06

VoIP versus Call-by-Call
Lange Zeiten galten Call-by-Call Vorwahlen als günstige Möglichkeit, dem eigenen Telefonanbieter (meist der Telekom) ein Schnippchen zu schlagen und günstiger zu telefonieren. Doch mittlerweile ist der Dschungel der Vorwahlanbieter und Tarife einfach undurchsichtig geworden. Laut Portel führt das:


Tarifportal billiger-telefonieren.de in seinen Vergleichstabellen insgesamt 97 Anbieter mit 167 Telefontarifen. Hinzu kommen die Angebote von Deutsche Telekom und Co sowie zahlreichen regionalen Telefongesellschaften, die Komplettanschlüsse vermarkten.
Besonders beliebt beim Kunden ist Call-by-Call, deren Provider über eine spezielle Vorwahl Telefonate in das deutsche Festnetz zu Tiefstpreisen versprechen. Was auf den ersten Blick einfach und preiswert erscheint, bedarf in der Praxis durchaus Expertenwissens. So variieren die vermeintlichen Billigtarife je nach Anbieter und Haupt- und Nebenzeit immerhin zwischen 0,7 und 9,2 Cent die Minute. Tarifänderungen erfolgen dabei teils im Tages- oder Stundentakt. Bei Kundenfreundlichkeit, Preisstabilität und Transparenz liegen deshalb Telefon-Flatrates und Voice-over-IP deutlich vor Call-by-Call-Angeboten.



Vor allem die Kundenfreundlichkeit und die deutlich größere Transparenz dürften nach und nach den Ausschlag für die VoIP-Telefonie geben. Denn wer hat auf Dauer schon Lust, ständig auf Haupt- und Nebenzeiten oder verschiedene Tarifszonen zu achten?


Je nach VoIP-Anbieter liegt der Festnetztarif konstant bei 1 bis 2 Cent pro Minute und damit bereits auf Call-by-Call-Niveau.
"Call-by-Call ist zwar günstig, jedoch ist der Verbraucher angehalten, sich vor dem anruf nochmals über den aktuellen Tarif zu informieren", sagt Uwe Rosenhahn von billiger-telefonieren.de. "Zudem kann es durch nahezu gleiche Vorwahlnummern zu Irritationen kommen, so dass der Kunde ungewollt zu einem teureren Call-by-Call-Tarif telefoniert." Ein weiterer Schwachpunkt ist die Netzverfügbarkeit mancher Anbieter, weiß Rosenhahn. "Wenn keine freie Leitung vorhanden ist, nutzt dem Kunden auch kein Festnetztarif weit unter einem Cent."



Ein letzter Grund, der eindeutig für VoIP spricht, ist die Mobilität. Denn während Call-by-Call an einen Festanschluss gebunden ist, kann die Internet-Telefonie via Dual-Mode Handy auch von unterwegs genutzt werden.


So wird es vermutlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die vielen Vorwahlen wieder verschwunden sind.



Permalink: VoIP versus Call-by-Call

Tags: VoIp  CallbyCall  Tarife  call  voip  call+call  voip+versus  versus+call 

Stimmen Sie ab für VoIP versus Call-by-Call:

  • Currently 7.50/10
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
Dieser Eintrag wurde mit: 7.50 Punkten (von 4 Stimme(n) insg.) bewertet.
 
Share It
RSS rss
Google google
Yahoo! yahoo
Bloglines Bloglines
TwitterFollowen Sie uns bei Twitter!
Most Popular   Anbieter   Best of   Gewinnspiel   Hintergrund   Informationen über   Kurz vorgestellt   News   Produkte   Schon gewusst   Technik   Trends