VoIP: Sicherheitslücken gleich 144fach

VoIP: Sicherheitslücken gleich 144fach
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Nennt man das nun Ignoranz, Beratungsresistenz oder schlichtweg Überforderung? Auch nach Jahren der Erfahrung im VoIP-Bereich scheinen sich unzählige Sicherheitslücken aufzutun. Klar: Mit der internettelefonie lässt sich eine Menge Geld sparen. Doch vernachlässigen zahlreiche Firmen auf der anderen Seite selbst die elementaren Sicherheitsmaßnahmen:

Die Research-Abteilung des auf VoIP-Security spezialisierten Anbieters VoIPshield hat nun in einer Datenbank unzählige Sicherheitslücken dokumentiert, die sich auf konkrete VoIP-Produkte von Cisco, Avaya und Nortel Networks beziehen. Dabei zeigte sich, dass auch Gefahr droht, wenn zur Signalweitergabe nicht SIP sondern ein proprietäres Protokoll wie Ciscos Skinny verwendet wird. wie Computerwoche berichtet.

Sage und schreibe 144 Schwachstellen tauchen in dem Bericht auf. Fehler en gros, wenn man so will.

Man könnte nun anwenden, dass einige der Fehler nur deshalb auffällig wurden, weil danach gesucht wurde. Doch um ein Produkt erfolgreich einzuführen und zur flächendeckenden Leit-Technologie zu machen, sollten die Nutzer schon ein wenig mehr Sicherheit haben. Denn sonst droht auf lange Sicht eine Rückkehr zur guten alten Festnetz-Telefonie. Wenn es die bis dahin noch gibt.


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