UBS sagt vorerst "nein" zu VoIP

UBS sagt vorerst "nein" zu VoIP

Würde man den Grundtenor der Berichterstattung über VoIP auswerten, so käme dabei sicherlich heraus, dass es sich um eine der wegweisenden Zukunftstechnologien handelt und auch die meisten erhobenen Zahlen deuten in diese Richtung.

Doch gibt es in vielen Bereichen offensichtlich noch Bedenken, was die Einführung der Internettelefonie angeht. So hat der Schweizer finanzdienstleister UBS unlängst ein VoIP-Pilotprojekt abgebrochen. In der Computerwoche heißt es hierzu:

Die Großbank sei jedoch mit der Qualität und Funktionalität der IP-Telefonielösung nicht zufrieden gewesen. Die Technologie sei offensichtlich noch nicht so weit ausgereift, dass sie den Ansprüchen der UBS genüge, hieß es im Bericht weiter. Nun wolle man im nächsten Jahr schauen, wie es weiter gehe.

Weiter erfahren wir, dass bereits in den vergangenen Jahren immer wieder Anläufe gestartet wurden, die VoIP-Technologie zu implementieren – offensichtlich ohne den erhofften Erfolg:

So genüge die Netzinfrastruktur in punkto Qualität teilweise noch nicht den Anforderungen für einen Produktivbetrieb. Aber auch Fragen der Sicherheit und des Betriebs seien noch offen.

Man darf gespannt sein, welcher Anbieter letztlich das Placet der UBS findet und wann das der Fall sein wird …


One Response to “UBS sagt vorerst "nein" zu VoIP”

  1. Werner Says:

    Aus eigener Erfahrung kann ich auch nur sagen, dass ich mich vorerst gegen den Einsatz von VoIP entschieden habe. Die Sicherheitsrisiken sind einfach zu hoch und die absolute Zuverlässigkeit, die für den geschäftlichen Einsatz von Nöten ist, ist in meinen Augen auch noch nicht zu 100% gegeben.

Hinterlasse eine Antwort


Impressum