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von Christoph Römer am 09.08.06

golem.de berichtet:
Damit beherrscht Mylo eigentlich nichts, was ein Smartphone von heute nicht auch könnte. Der feine Unterschied: Mylo kommt ohne Netzbetreiber wie Vodafone oder T-Mobile aus. Mit einem kleinen Nachteil: Nur mit einem Mobiltelefon ist der Nutzer fast überall erreichbar. Da Mylo nur in der Nähe von WLAN-Hotspots mit ihrem begrenzten Wirkungskreis funktioniert, ist die ständige Erreichbarbarkeit per Skype oder Messenger nicht gewährleistet.
Über die vorinstallierte Skype-Software können Nutzer kostenlos via VoIP mit anderen Skype-Anwendern telefonieren. Anfangs, zeitlich jedoch begrenzt, sollen auch Skype-out-Anrufe in den USA und Kanada in die jeweiligen Festnetze kostenlos sein. Üblicherweise fallen bei Skyp-Out-Anrufen Gesprächsgebühren an. Neben der Internet-Telefonie beherrscht das Gerät auch den Chat via Skype. Zudem ist ein Google-Talk-kompatibler Client für Jabber-Netze und ein Client für Yahoos Instant-Messenger-Netzwerk vorinstalliert.
Auch Xdial schreibt über dieses neue Gerät:
Weitere Features sind ein Audio- und Video-Player, ein Text-Editor und ein Bildbetrachtungsprogramm. Der Audio-Player unterstützt neben dem MP3-Format unter anderem auch Windows Media. Videos können im MPEG-4-Format genutzt werden und für Fotos stehen die Formate JPEG, PNG und BMP zur Verfügung. Für Daten steht ein 1 GB großer Flash-Speicher zur Verfügung. Dieser kann mit bis zu 4 GB großen Memory Sticks erweitert werden.
Schnittstellen gibt es für das Ladegerät, Kopfhörer, Mikrofon und Memory Sticks. Darüber hinaus verfügt das Gerät über einen USB-Anschluss. Texte können über die integrierte QWERTY-Tastatur eingegeben werden und die WLAN-Schnittstelle unterstützt auch die WEP- und WPA-Verschlüsselung.
Der mitgelieferte akku hat eine Kapazität von 1 200 mAh. Das reicht nach Hersteller-Angaben, um bis zu 45 Stunden Musik zu hören. Alternativ kann man mit einer Akku-Ladung acht Stunden lang Videos betrachten oder dreieinhalb Stunden über Skype telefonieren.
Leider verfügt das Gerät über keine Bluetooth-Schnittstelle und ist somit nur schwer mit dem Handy zu verbinden. Ein Internetzugang via Handy, der den Mylo noch unabhängiger macht, wird dadurch unmöglich.
Im Herbst soll das Gerät zunächst in den USA auf den Markt kommen. Kostenpunkt: Ca. 350 US-Dollar.
Permalink: Sony Mylo oder: My life online
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