Limes: Firewall für Skype

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Endlich. Endlich ist die erneute Sicherheitslücke bei Skype geschlossen oder kann zumindest weitgehend umschifft werden. Denn mit der zunehmenden Akzeptanz von Skype bei kleinen- und mittleren Unternehmen wurden entsprechend auch die Sicherheitsanforderungen herauf gesetzt. Nun berichtet VoIP-Info über Limes MFdes österreichischen Unternehmens underground_8. Hier handelt es sich um eine Firewall, die speziell auf die Belange von SKype-Nutzern hin konfiguriert wurde:
Das vorliegende Sicherheitsrisiko sei ein Skype-spezifisches Problem, führt [Geschäftsführer Günther] Wiesauer aus. Die Anwendung verfügt über eine starke Verschlüsselung, die an sich zu begrüßen ist, weil sie Gespräche des Users abhörsicher macht und schützt. "Auf der anderen Seite stellt sie für Unternehmen ein Risiko dar, weil die Daten nicht kontrolliert werden können, die via Skype versendet werden", begründet Wiesauer. Experten warnen daher vor dem Gefahrenpotenzial der VoIP-Anwendung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in der Studie "VoIPSEC" eine Reihe von Skype-Schwachstellen aufgezeigt. So eignet sich das Programm auf Grund der beschriebenen Charakteristika ideal zum Schmuggeln von vertraulichen Daten.
Genau diese Hintertüren werden von Limes verhindert. So wird auf Wunsch beispielsweise die Skype-Nutzung bereits am Gateway unterbunden, sodass das Programm auch nicht von einem USB-Stick ausgeführt werden kann. Dazu kann bestimmt werden, welche Nutzer mit Ausnahmegenehmigungen versehen werden oder aus welchen Staaten Anrufe zugelassen werden und woher nicht.