Indien verbietet Skype, Vonage, Dialpad und Co.

Indien verbietet Skype, Vonage, Dialpad und Co.

Eine irgendwie skurril klingende aber durchaus ernst gemeinte Meldung erreicht uns aus Indien. Wie Computerwelt berichtet, soll dort künftig das Telefonieren via VoIP deutlich eingeschränkt werden:

Wie die India Times berichtet, sollen IT-Unternehmen laut einem Gesetzesentwurf in Zukunft angeben welche VoIP-Anbieter sie nutzen. Der Entwurf sieht außerdem vor, dass nur Anbieter mit einer Lizenz für Indien genutzt werden dürfen. Das bedeutet, dass die Nutzung ausländischer Anbieter wie Skype, Yahoo und Net2Phone, die keine offizielle Lizenz haben, illegal wird.

Hintergrund ist dabei natürlich das liebe liebe Geld, denn nach Angaben der indischen Regierung zahlen die VoIP-Anbieter weder die zwölfprozentige Dienstleistungssteuer noch die sechsprozentige abgabe des Umsatzes aus der Internettelefonie

Auch das Weblog IP Hosted PBX greift dieses Thema auf und berichtet von 30 million minutes of IP telephony services every month to corporate sectors, call centers and BPOs in India

Man darf gespannt sein, ob die Preise für die indischen Callcenter, die ja auch die englischsprachigen Teile des europäischen Markts bedienen, nach dieser Regelung immer noch so konkurrenzlos günstig bleiben werden.


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