Fraunhofer-Insitut SIT verschlüsselt VoIP

Fraunhofer-Insitut SIT verschlüsselt VoIP

Die Frage ist nicht ob, sondern wann sich VoIP flächendeckend auch im Mobilfunkbereich durchsetzen. Doch einer der bislang immer noch ein wenig vernachlässigter Bereich ist die Sicherheit. Die meisten Sprachinformationen, die via VoIP ausgetauscht werden, sind nicht verschlüsselt. Noch nicht, kann man nur sagen, denn einem Bericht auf uni-protokolle.de zufolge, hat das Fraunhofer-Institut SIT einen Protoypen entwickelt, der eine sichere Kommunikation via VoIP garantieren soll. Gezeigt wird diese Innovation vom 23. bis zum 27. Oktober auf der Systems in München (Halle A4, Stand 615).

Der Prototyp basiert auf einer J2ME-Anwendung und verwendet einen AES-algorithmus zur Verschlüsselung des Sprachkanals. Die Sprachübermittlung erfolgt derzeit in Form einer Push-to-Talk Verbindung über Datennetze wie GPRS, UMTS oder WLAN. "Aufgrund technischer Einschränkungen gegenwärtiger Mobiltelefone erreichen wir noch nicht die Sprachqualität herkömmlicher Telefonnetze", sagt Wahl, "angesichts der zu erwartenden technischen Entwicklung bei den Endgeräten ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis geeignete Geräte auf den Markt kommen. Schon jetzt erlaubt unser Prototyp aber, kryptographische Protokolle und die Leistungfähigkeit von Mobiltelefonen zu analysieren."


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